Download des RPM-Paketes vom http://olsr.org/index.cgi?action=download auf einer RPM-basierenden Distribution (Fedora, CentOS, OpenSuSE und andere). Alternativ kann auch mit den Source-Tarball gearbeitet werden.
# rpm -ihv olsrd-0.5.3-1.i386.rpm
oder
# rpm -ihv http://olsr.org/releases/0.5/packages/olsrd-0.5.3-1.i386.rpm
(falls das Paket nicht vorher heruntergeladen werden will).
IP-Adresse und Subnetzmaske entsprechend den Vorgaben eingeben und als statisch definieren. Die Netzwerkkarte danach aktivieren. Dies kann in der Konsole oder je nach Distribtion auch graphisch erfolgen.
Das Interface muss an der entsprechenenden Stelle, Zeile 201, angegeben werden. Beispielsweise wlan0 (bei Prism-basierenden Karten), ath0 (bei Atheros-basierenden Karten) oder eth1 (bei Hermes-Basierenden Karten). Die Angaben können bei durch die Eingabe von iwconfig in der Konsole in Erfahrung gebracht werden.
# iwconfig
eth0 no wireless extensions.
eth1 IEEE 802.11-DS ESSID:"www.openwireless.net" Nickname:"mobile05.bernewireless.net"
Mode:Managed Frequency:2.457GHz Access Point: XX:XX:XX:XX:XX:XX
Bit Rate=11Mb/s Tx-Power=15 dBm Sensitivity:1/3
Retry limit:4 RTS thr:off Fragment thr:off
Encryption key:off
Power Management:off
Link Quality:0/92 Signal level:134/153 Noise level:134/153
Rx invalid nwid:0 Rx invalid crypt:0 Rx invalid frag:0
Tx excessive retries:0 Invalid misc:0 Missed beacon:0
Wenn Internet-Zugang vorhanden ist, sollte diese Zeile auskommentiert bleiben.
Hna4
{
0.0.0.0 0.0.0.0
}
# service olsrd start
oder
# /sbin/service olsrd start
(falls nicht alle Pfade in die /.bash_profile eingetragen sind)
Sollte der Dienst bei jedem Neustart der Maschine gestartet werden, biete sich an, dass der automatische Start aktiviert wird. Wie alle anderen Dienste kann dies durch folgendes Kommando geschehen, vorausgesetzt, dass die Konfiguration in Ordnung ist.
# chkconfig olsrd on
# service olsrd stop
oder
# /sbin/service olsrd stop
Neben der Verwendung der rpm-Pakete können die Installation auch aus den Sourcen oder per CVS erfolgen. Dies ist jedoch nur für fortgeschrittenere Anwender empfehlenswert.
Damit die Kommunikation mit dem Mesh-Netzwerk fuktioniert, müssen die Firewall-Einstellungen angepasst werden. olsrd braucht den Port UDP 698, sonst können keine Routen hergestellt werden.
mit route -n können die anderen Knoten angezeigt werden, wenn der olsrd-Däemon gestartet ist. Der olsr-Däemon liefert durch olsrd ebenfalls Informationen.